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Artikel des Monats

Auf seiner Jahreshauptversammlung 2011 in Gotha hat der BLC beschlossen, ab Dezember 2011 jeden Monat einen Artikel über ein Thema aus der Lebensmittel- und Bedarfsgegenständeüberwachung im Internet zu veröffentlichen. Diese Artikel finden Sie hier, wobei der neueste Artikel als Erstes erscheint und der älteste Artikel als Letztes. Zusätzlich ist der neueste Artikel einen Monat lang auf der Startseite zu sehen.

Nitrosamine in kosmetischen Mitteln - ein Problem?

NagellackNitrosamine sind als Kontaminanten in Lebensmitteln, Tabakwaren, Bedarfsgegenständen und Spielwaren aus Gummi, wie z.B. Luftballons, und kosmetischen Mitteln bekannt. Beanstandungen durch die Untersuchungseinrichtungen der amtlichen Lebensmittel- und Kosmetiküberwachung zeigen, dass bei kosmetischen Mitteln besonders die Verbindung N-Nitrosodiethanolamin (NDELA) von Bedeutung ist.

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Ess- und Trinkgeschirr aus Keramik - spielen Schwermetalle, wie z. B. Blei und Cadmium in Glasuren heute noch eine Rolle?

KeramiktassenTeller und Tassen aus Keramik oder Porzellan werden tagtäglich benutzt. Während es früher ein Geschirr für alle Tage gab und das gute Geschirr nur am Wochenende und zu besonderen Gelegenheiten aus dem Schrank geholt wurde, ist heute Abwechslung angesagt. Man muss ja auch nicht unbedingt in ein Fachgeschäft gehen, um Geschirr zu kaufen, sondern bekommt farbenfrohe Becher mit Henkel schon für wenig Geld im Supermarkt. Es werden auch Sets angeboten, entweder für 6 Personen zum Kaffeetrinken mit Tassen, Untertassen und kleinen Tellern oder für Kinder zum Frühstück mit Teller, Becher und Müslischale. Dabei sind die Dekore den jeweiligen Käufergruppen z. B. Kindern, Jugendlichen oder der Saison z. B. Weihnachten oder Ostern angepasst. Aber man findet inzwischen auch das passende Angebot für eine Halloween-Feier. Dekore mit Film- und Comicmotiven, wie z. B. Batman oder Mickey Mouse. Farbige Dekore bringen "Pepp" in den Alltag und sind daher besonders beliebt.

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Lebensmittelüberwachung in Deutschland – ein Behördendschungel?

KolbenhubpipettenDie amtliche Lebensmittelüberwachung in Deutschland, die traditionsgemäß auch die Überwachung der Bedarfsgegenstände, kosmetischen Mittel und Tabakerzeugnisse – kurz: der verbrauchernahen Produkte – umfasst, ist Aufgabe der Bundesländer. Bedingt durch den Föderalismus ergeben sich dadurch mitunter recht komplexe und unübersichtliche Zuständigkeiten, die es Verbrauchern und Gewerbetreibenden nicht immer einfach machen, den Überblick zu behalten.

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Clean label - "saubere" Kennzeichnung von Lebensmitteln? Ein Überblick

Ohne Aromazusatz ohne Farbstoffe ohne KonservierungsstoffeAuslobungen wie "ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe", "ohne Konservierungsstoffe", "ohne künstliche Aromen" oder "ohne künstliche Farbstoffe" gehören seit einigen Jahren zur "Standardkennzeichnung" und Produktwerbung auf der Verpackung von den verschiedensten Lebensmitteln. Derartige "ohne ..."- bzw. "frei von ..."-Auslobungen werden unter den Schlagwörtern "clean label", "clean labels" oder "clean label(l)ing" zusammengefasst. Anders als bei der Hervorhebung von wertgebenden Zutaten handelt es sich hierbei um das "indirekte" Bewerben von Lebensmitteln mit einem Hinweis auf das Nichtvorhandensein oder die Nichtverwendung von bestimmten Lebensmittelzutaten oder Stoffen. Dabei wird vornehmlich in Deutschland unter "clean label" die Nichtverwendung von Lebensmittelzusatzstoffen verstanden. Andere Begriffe, die (mittlerweile) ebenfalls von diesem Begriff erfasst werden, sind Aussagen wie "ohne Gentechnik", "laktosefrei", "glutenfrei" etc. aber auch nährwertbezogene Angaben wie "ohne Zuckerzusatz".

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Käse - geschätzt und geschützt

KäselaibMild, kräftig, cremig, nussig, jung oder alt - die Rede ist von Käse. Die Vielfalt von Käse ist beeindruckend groß. Es gibt über 2000 Käsesorten auf der Welt, davon ca. 400 allein in Deutschland. Ob aufs Schulbrot oder als Abschluss für ein Gourmetdiner - für jeden Geschmack ist etwas dabei. Immerhin verzehrt jeder Deutsche durchschnittlich 25 Kilogramm Käse im Jahr. Man kann den Käse einteilen nach Art und Weise der Reifung, dem Wassergehalt und den Fettgehaltstufen: z.B. den milden Gouda und den würzigen Tilsiter, den weichen Camembert und den harten Bergkäse, den fetten Mascarpone und den fettarmen Harzer. Und daneben gibt es viele regionale und landestypische Spezialitäten wie Allgäuer Emmentaler, Feta aus Griechenland und Parmesan aus Italien.

 

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Die Weihnachtszeit kommt- und damit auch Lebkuchen und Co.

WeihnachtsgebäckSie werden sich sicher die Frage nach der Relevanz eines solchen Artikels im Sommer stellen. Die Staus zum Urlaubsbeginn sind noch in guter Erinnerung, das Thermometer hatte vor kurzem durchaus mehrere Male die 35°C-Marke erreicht. Doch im Lebensmitteleinzelhandel finden sich schon die typischen Weihnachtsprodukte Lebkuchenherzen, Pfefferkuchen, Spekulatius und Stollen. Ja, sogar Weihnachtsmänner wurden Ende Juli schon gesichtet. Die Tendenz ist offensichtlich: die einstmals typischen Saisonprodukte wandeln sich zu Dauerbrennern. Printen kann man beispielsweise in der Stadt Karls des Großen als Touristenmitbringsel das ganze Jahr über erwerben.

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Schimmelpilzgifte - altbekannt, aber immer aktuell

ganze HaselnusskerneWas sind Schimmelpilzgifte?
Schimmelpilzgifte, in der Fachsprache Mykotoxine genannt, sind natürliche, sekundäre Stoffwechselprodukte verschiedener, überall vorkommender Schimmelpilze, die gegenüber Mensch, Tier und Pflanze bereits in sehr niedrigen Konzentrationen stark toxische Eigenschaften besitzen können. Sie werden nur gebildet unter bestimmten Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen, bei reichlichem Nährstoffangebot oder in bestimmten Entwicklungsphasen der Schimmelpilze. Die Verunreinigung von Lebens- und Futtermitteln durch Mykotoxine ist ein weltweites Problem. Entwicklungsgeschichtlich betrachtet sind Schimmelpilze und damit auch ihre Toxine uralt. So wurden sie in altägyptischen Gräbern aus der Zeit 2000-3000 v. Chr. nachgewiesen und werden sogar mit dem "Fluch der Pharaonen" in Verbindung gebracht.

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Laktosefreie Lebensmittel - wem nützen sie?

laktosefreiIn Supermärkten, Discountern oder in Onlineshops findet man inzwischen ein umfangreiches Angebot an laktosefreien Produkten, wie Milch, Sahne, Schlagsahne, Käse, Schokolade, Quark, Desserts, Butter und Joghurt.

Was sind laktosefreie Lebensmittel und für wen werden sie hergestellt?

Bei der Herstellung von laktosefreien Lebensmitteln wird Laktose durch das Enzym Laktase hydrolysiert. Laktose (Milchzucker) ist ein Disaccharid (Zweifachzucker). Sie wird durch das Enzym ?-Galaktosidase in die Monosaccharide Galaktose und Glukose gespalten. Bei Erzeugnissen wie z. B. Milch läuft die Laktosehydrolyse in der Verpackung selbst ab, wobei das Enzym Laktase im Enderzeugnis verbleibt. Bei anderen Erzeugnissen (beispielsweise Schokolade) werden die Lactose enthaltenden Zutaten, wie z.B. Trockenmilcherzeugnisse, vor ihrer Verwendung bei der Herstellung des Enderzeugnisses einer enzymatischen Hydrolyse unterworfen

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Lebensmittelkontrolle zukünftig ohne Lebensmittelchemie? Lebensmittelchemiker im Vollzug in Berlin und Brandenburg

Wer kontrolliert?

Die Behörden der Landkreise und kreisfreien Städte (untere Verwaltungsbehörden) führen die amtliche Lebensmittelkontrolle u. a. in den Herstellerbetrieben, Gaststätten, Gemeinschaftsküchen, Einzel- und Großhandelseinrichtungen und Lagern durch. Neben Lebensmitteln überwachen sie auch kosmetische Mittel, Bedarfsgegenstände (Gegenstände, die z. B. mit Lebensmitteln oder dem menschlichen Körper in Berührung kommen), Wein- und Tabakerzeugnisse. Diese wichtigen Aufgaben der Überprüfung der Betriebs-, Prozess- und Personalhygiene, der betrieblichen Gefahrenanalyse zur Erkennung mikrobiologischer, chemischer und physikalischer Risiken sowie der Eigenkontrollen und Einhaltung der rechtlichen Forderungen für die jeweiligen Betriebe und Produkte obliegen dem Kontrollpersonal in den unteren Verwaltungsbehörden.

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Keime in Kosmetika: Kosmetika ohne Konservierungsmittel – geht das überhaupt?

KindernagellackEin Wachstum von Mikroorganismen (Bakterien, Pilze und Hefen) ist in kosmetischen Mitteln unerwünscht, weil es zum Verderb der Produkte führen oder im ungünstigen Fall die Mikroorganismen die Gesundheit der Verwender gefährden können. Kosmetische Mittel müssen bei ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung für die Verbraucher sicher sein. Ihr Gesamtkeimgehalt darf bestimmte Werte nicht überschreiten, die Vermehrung pathogener Keime muss ausgeschlossen sein. Pathogene Keime in kosmetischen Mitteln stellen vor allem für Menschen mit geschwächtem Immunsystem und für Babys, insbesondere Frühgeborene eine Gefahr dar.

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