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Artikel des Monats

Auf seiner Jahreshauptversammlung 2011 in Gotha hat der BLC beschlossen, ab Dezember 2011 jeden Monat einen Artikel über ein Thema aus der Lebensmittel- und Bedarfsgegenständeüberwachung im Internet zu veröffentlichen. Diese Artikel finden Sie hier, wobei der neueste Artikel als Erstes erscheint und der älteste Artikel als Letztes. Zusätzlich ist der neueste Artikel einen Monat lang auf der Startseite zu sehen.

Energy Drinks & Shots - was ist drin, was ist dran?

EnergydrinkWir kennen diese Getränke unter Namen wie Red Bull, Russion Power, Monster Energy, Speedstar und anderen mehr. Solche Bezeichnungen sollen dem Verbraucher den Eindruck von Stärke, Kraft und Energie vermitteln. Red Bull war der erste Energy Drink, der europaweit vermarktet wurde. Die Idee stammt allerdings aus dem asiatischen Raum, wo derartige Getränke eine wesentlich längere Tradition haben. Angeboten werden sie zumeist in 250-ml-Dosen, vermehrt aber auch in Gebinden zu 330 ml oder 500 ml.

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Arsen, Blei und Cadmium - Schwermetalle in Getreide: Kontaminanten - ein Risiko für Verbraucher

WeizenkörnerLebensmittelrechtlich gilt als Kontaminant jeder Stoff, der dem Lebensmittel nicht absichtlich hinzugefügt wird, jedoch als Rückstand der Gewinnung (einschließlich der Behandlungsmethoden in Ackerbau, Viehzucht und Veterinärmedizin), Fertigung, Verarbeitung, Zubereitung, Behandlung, Aufmachung, Verpackung, Beförderung oder Lagerung des betreffenden Lebensmittels oder infolge einer Verunreinigung durch die Umwelt im Lebensmittel vorhanden ist. Überreste von Insekten, Tierhaare und anderer Fremdbesatz werden durch den Begriff nicht umfasst.

Da Getreide als Grundnahrungsmittel überall angebaut und vertrieben wird, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten des Kontaminanteneintrags, wodurch nicht nur die Qualität sondern auch die Sicherheit der Lebensmittel beeinflusst werden kann.

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Allergenkennzeichnung bei Lebensmitteln – Sind Allergiker ausreichend geschützt?

Lebensmittel mit AllergenenExperten gehen davon aus, dass die Häufigkeit von allergischen Erkrankungen in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat. Laut Schätzungen ist jeder dritte Erwachsene von einer Allergie im weitesten Sinne betroffen. Am häufigsten sind allergische Reaktionen auf Pollen und Hausstaubmilben. Von Reaktionen auf Lebensmittel sind dagegen etwa 2 bis 3 Prozent der Erwachsenen betroffen, bei Kindern sind es unterschiedlichen Schätzungen zufolge zwischen 4 und 8 Prozent.

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Nur wer prüft, der findet! Chlorat-Rückstände in Lebensmitteln - ein Risiko für Verbraucher?

ObststandIm Jahr 2013 wurde in Baden-Württemberg ein landesweites Monitoring-Programm zur Bestimmung von Rückständen der früher als Unkrautvernichtungsmittel (Herbizide) eingesetzten Chlorate durchgeführt, nachdem zuvor Perchlorat-Rückstände in Lebensmitteln entdeckt worden waren2,3). Knapp ein Viertel aller untersuchten pflanzlichen Lebensmittel enthielt Chlorat-Rückstände im Bereich zwischen 0,01 und 2,7 mg/kg. Die höchsten Gehalte wurden in Bohnen, Broccoli und Kräutern gemessen.

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Fett macht fett, kann aber auch mehr! Erwünschte ungesättigte Fettsäuren und schädliche Transfettsäuren – Worauf kommt es bei Fetten und Ölen an?

viele ÖlflaschenFett ist ein wichtiger Bestandteil unserer Nahrung. Fett liefert nicht nur Energie, etliche Fettbestandteile sind lebensnotwendig (essentiell) für den Körper, da er sie nicht selbst herstellen kann. Außerdem ist Fett ein wichtiger Geschmacksträger. Fette und Öle werden dem Verbraucher in einer Vielzahl unterschiedlicher Produkte angeboten. Mengenmäßig am bedeutsamsten sind dabei Speiseöle und Streichfette.

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Nanopartikel - klein, aber oho! Chancen und Risiken der Nanotechnologie

Seit einigen Jahren sind die Nanowissenschaften in aller Munde. Was zuerst nur in der experimentellen Grundlagenforschung bearbeitet wurde, hat heute schon längst im täglichen Leben Einzug gehalten. Angefangen hat es in den Neunzehnhundertachtziger Jahren. Damals wurde in Wissenschaftlerkreisen über Fullerene berichtet, deren Herstellung gerade gelungen war. Fullerene bestehen aus Kohlenstoff. Diese später wegen ihrer Form auch als Fußbälle bezeichneten Kohlenstoffteilchen im Nanomaßstab versprachen ihren Entdeckern ganz neue Eigenschaften.

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Was ist eigentlich Beikost? Säuglings- und Kleinkindernahrung: Welche Nährstoffe sind enthalten? Welche Angaben stehen auf der Verpackung?

Säuglingsnahrung im SupermarktBei Säuglings- und Kleinkindernahrung wird zwischen Säuglingsanfangsnahrung, Folgemilch, Beikost und Getreidebeikost unterschieden. Diese diätetischen Lebensmittel untergliedern sich in verschiedene Produktgruppen, die jeweils ab einer gewissen Altersstufe zur Ernährung der Säuglinge und Kleinkinder geeignet sind. Es gibt EU-weit einheitliche lebensmittelrechtliche Regelungen zu Begriffsbestimmungen, Anforderungen an die Zusammensetzung und besondere Kennzeichnung dieser Produkte, die in Deutschland in der Diätverordnung umgesetzt sind. Ab Juli 2016 gilt in allen Mitgliedstaaten der EU die Verordnung (EU) Nr. 609/2013. Die darin enthaltenen Vorgaben für Lebensmittel für Säuglinge und Kleinkinder entsprechen im Wesentlichen denen der Diätverordnung.

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Schimmelpilze auf Getreide: Kontaminanten - ein Risiko für Verbraucher

MutterkornNach der Verordnung (EWG) Nr. 315/93 gilt als Kontaminant jeder Stoff, der dem Lebensmittel nicht absichtlich hinzugefügt wird, jedoch als Rückstand der Gewinnung (einschließlich der Behandlungsmethoden in Ackerbau, Viehzucht und Veterinärmedizin), Fertigung, Verarbeitung, Zubereitung, Behandlung, Aufmachung, Verpackung, Beförderung oder Lagerung des betreffenden Lebensmittels oder infolge einer Verunreinigung durch die Umwelt im Lebensmittel vorhanden ist. Überreste von Insekten, Tierhaare und anderer Fremdbesatz werden durch den Begriff nicht umfasst. Da Getreide überall angebaut und vertrieben wird, gibt es bezüglich dieses Grundnahrungsmittels eine Vielzahl an Möglichkeiten Kontaminanten, die nicht nur die Qualität, sondern auch die Sicherheit beeinflussen können, in das Lebensmittel einzutragen. Im Folgenden wird der Fokus auf Mykotoxine gelegt, welche im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung von Lebensmittelchemikerinnen und Lebensmittelchemikern analysiert und beurteilt werden.

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Das "Weiße Gold" - jetzt auch schwarz, rot, blau oder grün?

SteinsalzWeißes Gold nannte man früher das Salz. Weil es lebensnotwendig, aber nicht überall in unbegrenzten Mengen zur Verfügung stand, war es über lange Zeiträume sehr wertvoll. Der Handel mit Salz machte über Jahrhunderte Städte und Händler reich. Heute ist Salz preiswert und in den Industrienationen überall erhältlich.

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Natürliche Aromen - 100% natürlich? - Das Beispiel Vanille

VanilleMit Angaben im Zutatenverzeichnis von Lebensmitteln wie "natürliches Aroma", "Vanillearoma" oder "natürliches Vanillearoma" verbindet der Verbraucher sehr unterschiedliche Vorstellungen und Erwartungen. Dies liegt vor allem daran, dass den meisten Verbrauchern die Definitionen und Hintergründe der verschiedenen Kennzeichnungsoptionen für Aromen, die auf der EG-Aromenverordnung (EG-AromenV) basieren, nicht genau bekannt sind. Umstrittene Ergebnisse von Warentests wie im Falle eines Joghurts mit natürlichem Erdbeeraroma im Jahr 2011 und einer Schokolade mit dem Aromastoff Piperonal im Dezember 2013 verunsichern den Verbraucher noch zusätzlich.

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