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Artikel des Monats

Auf seiner Jahreshauptversammlung 2011 in Gotha hat der BLC beschlossen, ab Dezember 2011 jeden Monat einen Artikel über ein Thema aus der Lebensmittel- und Bedarfsgegenständeüberwachung im Internet zu veröffentlichen. Diese Artikel finden Sie hier, wobei der neueste Artikel als Erstes erscheint und der älteste Artikel als Letztes. Zusätzlich ist der neueste Artikel einen Monat lang auf der Startseite zu sehen.

Alkopops, Vodka Lemon , Radler und Co.: Alkoholhaltige Mischgetränke - ein Marktüberblick -

alkoholhaltige GetränkeAuf dem Getränkemarkt gibt es immer wieder neue Erzeugnisse und Produktideen. Schon seit Jahrzehnten werden in Gaststätten, Discotheken, Bars, Clubs u. a. die verschiedenartigsten alkoholhaltigen Mischgetränke wie Radler und Cocktails angeboten. Seit einigen Jahren werden diese Getränke in immer größer werdender Vielfalt auch fertig in Flaschen und Dosen abgefüllt vermarktet. In den letzten Jahren wurden spezielle Produkte für die Zielgruppe der jungen Erwachsenen entwickelt. Da diesen fruchtig aromatisierten, süßen und kohlensäurehaltigen Erzeugnissen der typische Alkoholgeschmack fehlt, sind sie insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr beliebt.

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Alles Zucker? - Unsere Naschwaren

gefärptes MarzipanschweinOb Bonbons, Kekse, Schokolade oder Eis. Dauerhaft widerstehen können dem süßen Angebot nur wenige. Dies zeigt der Pro Kopf Verbrauch von Süß- und Zuckerwaren des BDSI sowie die in der Presse veröffentlichte Meldung Deutsche vertilgen mehr als 32 Kilo Süßes pro Jahr. Unter dem Begriff "Zuckerwaren" wird eine Vielzahl von Lebensmitteln zusammengefasst, die im Allgemeinen als mengenmäßig wesentlichen Bestandteil Rohr- oder Rübenzucker sowie andere Zuckerarten (Glucose, Fructose, Maltose, Lactose u. a.) enthalten. Aber auch Süßstoffe, Zuckeralkohole oder andere süße Zutaten werden zur Herstellung von zuckerfreien Zuckerwaren (s. u.) verwendet.

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Die EU-Kosmetik-Verordnung Nr. 1223/2009 - ist nun alles gut?

RasierseifeSeit dem 11.07.2013 gilt die neue EU-Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009 in vollem Umfang in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Sie fasst mehrere bisher gültige europäische Richtlinien zusammen und harmonisiert das Kosmetikrecht in Europa weiter. Auf nationaler Ebene löst die neue Verordnung die Regelungen des Lebens- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB), die sich auf kosmetische Mittel beziehen, in Teilen ab bzw. ergänzt dieses. Die "alte" nationale Kosmetik-Verordnung hat in diesem Zusammenhang ebenfalls eine Überarbeitung erfahren.

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Verderblicher Fisch, frische Kräuter und teure Gewürze aus Übersee – wer kontrolliert die Einfuhr?

Red SnapperLeicht verderbliche Lebensmittel aus Übersee kommen mit dem Flugzeug. Der Flughafen Frankfurt am Main ist eine der größten Einfuhrstellen für frischen Fisch aus Drittländern. Neben tierischen Lebensmitteln kommen auch pflanzliche Lebensmittel, sowie Nahrungsergänzungsmittel und Sportlernahrung, kosmetische Mittel und Bedarfsgegenstände an. Für alle diese Produkte aus Drittländern ist der Frankfurter Flughafen eine Außengrenze der EU.

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Aluminium - ein Metall macht Schlagzeilen

Aluminiumfolie

"Ist Aluminium so harmlos wie behauptet?", "BUND rät von Deos mit Aluminium ab", "Wird Aluminium zum neuen Asbest?" Diese Schlagzeilen waren Anfang des Jahres in der Presse zu lesen. Selbst ein Film "Die Akte Aluminium" thematisiert das Metall, dessen Verwendung und gesundheitliche Auswirkungen auf den Menschen. Immer mehr wird öffentlich hinterfragt und diskutiert, ob es mögliche gesundheitliche Risiken durch Aluminium in Lebensmitteln und verbrauchernahen Produkten gibt.

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Bier, ein sicheres Lebensmittel?

BierfassBier hat Tradition und dies ganz besonders in Bayern. Die Geschichte des Bierbrauens reicht nachweislich ca. 4000 Jahre zurück und das sog. Bayerische Reinheitsgebot, das am 23.04.1516, also vor annähernd 500 Jahren, auf dem Landesständetag in Ingolstadt von Wilhelm IV und Ludwig X unterzeichnet wurde, kennt wohl jeder. Und so verwundert es nicht, dass Lebensmittelchemiker/-innen der amtlichen Lebensmittelüberwachung in Bayern „ihr Bier“ ganz besonders unter die Lupe nehmen.

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Illegale Aromatisierung von Wein

Weintrauben an der RebeDas moderne Geschmacksprofil frischer deutscher Weißweine zeichnet sich durch fruchtige Aromaeindrücke wie zum Beispiel Pfirsich aus. Durch geschickten Zusatz von Aromapräparaten oder aromatisierten Lebensmitteln (z.B. Liköre)  lassen sich Geschmack und Geruch von Wein scheinbar "verbessern". Kein Kavaliersdelikt, sondern eine unzulässige Verfälschung, die geahndet wird.

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Zusatzstoffe in Lebensmitteln - ungeliebt, aber notwendig?

Benzoesäure E210Im Sommer 2011 startete die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) eine Panelumfrage zum Thema "Was muss ein Lebensmittel unbedingt erfüllen, damit die Qualität für Sie stimmt?". Unter anderem stimmten rund 80 % der Befragten dem folgenden Statement zu: "Es muss möglichst wenige Zusatzstoffe enthalten."

Daraus kann man ableiten, dass die Mehrheit der Verbraucher eine schlechte Meinung von Zusatzstoffen hat. Dabei gründet sich diese schlechte Meinung häufig auf das Bauchgefühl und dubiose Veröffentlichungen in den Printmedien oder im Internet. Diese sind oftmals alles andere als wissenschaftlich fundiert und eher darauf ausgelegt beim Verbraucher Ängste zu schüren. So titelte z.B. die Hamburger Ausgabe der BILD-Zeitung am 12.03.2010: "Gefährliche Zusatzstoffe - Was in unserem Essen wirklich drin ist" oder "Sie stecken in fast allen Lebensmitteln - diese Zusätze können Sie krank machen".

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Methanol in Spirituosen – wie viel darf es sein?

Analyse von SirituosenDas nachfolgend beschriebene außergewöhnliche Geschehen zeigt eindrucksvoll, dass grenzüberschreitende Risiken bei Lebensmitteln nie auszuschließen sind. Auch der zunehmende weltweite Vertrieb erhöht das Risiko. Dies und die Gefahr krimineller Handlungen erfordern eine gut funktionierende, intensive Zusammenarbeit zuständiger Behörden, auch im kleinen Grenzverkehr, den hohen Sachverstand in den amtlichen Untersuchungseinrichtungen mit sofortiger flexibler Untersuchungskapazität sowie fachlichen Spürsinn bei der Probenahme. Der aktuelle Fall: Anfang September 2012 informierte das europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel über mehrere Fälle von mit Methanol* gepanschtem Alkohol aus Tschechien.

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Honig - immer rein und echt?

3 HoniggläserHonig ist ein Naturprodukt. Der Verbraucher erwartet beim Erwerb eines Naturproduktes ein unverfälschtes Lebensmittel. Entsprechend der Europäischen Richtlinie 2001/110/EG und der deutschen Honigverordnung darf dem Honig nichts hinzugefügt und nichts entzogen werden. Der natursüße Stoff, den Bienen erzeugen, wird von Menschen vor allem als süßer Brotaufstrich oder als Zusatz zum Süßen von Getränken geschätzt. Die Bienen sammeln entweder Blütennektar (für sog. Blütenhonig), andere Sekrete von lebenden Pflanzenteilen oder Exkrete von an Pflanzen saugenden Insekten (für sog. Honigtauhonig), die sich auf den lebenden Pflanzenteilen befinden. Diese Säfte werden von den Tieren durch Kombination mit eigenen spezifischen Stoffen umgewandelt, einlagert, entwässert (dehydriert ) und in Waben gespeichert.

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