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Artikel des Monats

Auf seiner Jahreshauptversammlung 2011 in Gotha hat der BLC beschlossen, ab Dezember 2011 jeden Monat einen Artikel über ein Thema aus der Lebensmittel- und Bedarfsgegenständeüberwachung im Internet zu veröffentlichen. Diese Artikel finden Sie hier, wobei der neueste Artikel als Erstes erscheint und der älteste Artikel als Letztes. Zusätzlich ist der neueste Artikel einen Monat lang auf der Startseite zu sehen.

Bier, ein sicheres Lebensmittel?

BierfassBier hat Tradition und dies ganz besonders in Bayern. Die Geschichte des Bierbrauens reicht nachweislich ca. 4000 Jahre zurück und das sog. Bayerische Reinheitsgebot, das am 23.04.1516, also vor annähernd 500 Jahren, auf dem Landesständetag in Ingolstadt von Wilhelm IV und Ludwig X unterzeichnet wurde, kennt wohl jeder. Und so verwundert es nicht, dass Lebensmittelchemiker/-innen der amtlichen Lebensmittelüberwachung in Bayern „ihr Bier“ ganz besonders unter die Lupe nehmen.

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Illegale Aromatisierung von Wein

Weintrauben an der RebeDas moderne Geschmacksprofil frischer deutscher Weißweine zeichnet sich durch fruchtige Aromaeindrücke wie zum Beispiel Pfirsich aus. Durch geschickten Zusatz von Aromapräparaten oder aromatisierten Lebensmitteln (z.B. Liköre)  lassen sich Geschmack und Geruch von Wein scheinbar "verbessern". Kein Kavaliersdelikt, sondern eine unzulässige Verfälschung, die geahndet wird.

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Zusatzstoffe in Lebensmitteln - ungeliebt, aber notwendig?

Benzoesäure E210Im Sommer 2011 startete die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) eine Panelumfrage zum Thema "Was muss ein Lebensmittel unbedingt erfüllen, damit die Qualität für Sie stimmt?". Unter anderem stimmten rund 80 % der Befragten dem folgenden Statement zu: "Es muss möglichst wenige Zusatzstoffe enthalten."

Daraus kann man ableiten, dass die Mehrheit der Verbraucher eine schlechte Meinung von Zusatzstoffen hat. Dabei gründet sich diese schlechte Meinung häufig auf das Bauchgefühl und dubiose Veröffentlichungen in den Printmedien oder im Internet. Diese sind oftmals alles andere als wissenschaftlich fundiert und eher darauf ausgelegt beim Verbraucher Ängste zu schüren. So titelte z.B. die Hamburger Ausgabe der BILD-Zeitung am 12.03.2010: "Gefährliche Zusatzstoffe - Was in unserem Essen wirklich drin ist" oder "Sie stecken in fast allen Lebensmitteln - diese Zusätze können Sie krank machen".

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Methanol in Spirituosen – wie viel darf es sein?

Analyse von SirituosenDas nachfolgend beschriebene außergewöhnliche Geschehen zeigt eindrucksvoll, dass grenzüberschreitende Risiken bei Lebensmitteln nie auszuschließen sind. Auch der zunehmende weltweite Vertrieb erhöht das Risiko. Dies und die Gefahr krimineller Handlungen erfordern eine gut funktionierende, intensive Zusammenarbeit zuständiger Behörden, auch im kleinen Grenzverkehr, den hohen Sachverstand in den amtlichen Untersuchungseinrichtungen mit sofortiger flexibler Untersuchungskapazität sowie fachlichen Spürsinn bei der Probenahme. Der aktuelle Fall: Anfang September 2012 informierte das europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel über mehrere Fälle von mit Methanol* gepanschtem Alkohol aus Tschechien.

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Honig - immer rein und echt?

3 HoniggläserHonig ist ein Naturprodukt. Der Verbraucher erwartet beim Erwerb eines Naturproduktes ein unverfälschtes Lebensmittel. Entsprechend der Europäischen Richtlinie 2001/110/EG und der deutschen Honigverordnung darf dem Honig nichts hinzugefügt und nichts entzogen werden. Der natursüße Stoff, den Bienen erzeugen, wird von Menschen vor allem als süßer Brotaufstrich oder als Zusatz zum Süßen von Getränken geschätzt. Die Bienen sammeln entweder Blütennektar (für sog. Blütenhonig), andere Sekrete von lebenden Pflanzenteilen oder Exkrete von an Pflanzen saugenden Insekten (für sog. Honigtauhonig), die sich auf den lebenden Pflanzenteilen befinden. Diese Säfte werden von den Tieren durch Kombination mit eigenen spezifischen Stoffen umgewandelt, einlagert, entwässert (dehydriert ) und in Waben gespeichert.

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Unzulässige Schlankheitsmittel - hohes gesundheitliches Risiko für Verbraucher!

SchlankheitsmittelDie Ansichten über "Schönheit" variieren je nach Kulturkreis und Zeitraum. Üppige Körperformen waren oftmals ein Zeichen von Wohlstand und somit auch das vorherrschende Schönheitsideal (1). Zumindest in westlichen Kulturkreisen des späten 20. Jahrhunderts ist der Begriff "Schönheit" hingegen zunehmend mit einem schlanken Körperbau assoziiert. In Zeiten von reichlichem Nahrungsangebot und abnehmender körperlicher Betätigung ist dieses Schlankheitsideal allerdings für einen großen Personenkreis in weite Ferne gerückt. Was liegt näher, als mithilfe bunter Pillen und Tabletten schnell und ohne große Mühe und Anstrengung sein Wunschgewicht zu erreichen?

Die Nachfrage nach Schlankheitsmitteln ist groß und so verwundert es wenig, dass sich auch entsprechend viele Anbieter auf diesem Sektor tummeln. Gesundheitliche Risiken sind absehbar. In den Laboratorien der amtlichen Lebensmittelüberwachung werden entsprechende Untersuchungen durchgeführt.

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Ciguatoxine - eine neue Bedrohung in Deutschlands Küchen?

Formel CiguatoxinWährend sich früher in Deutschland ausschließlich Fische aus den Fanggebieten der Nord- und Ostsee und des Nordatlantiks im Handel befanden, sind in den letzten Jahren verstärkt exotische Fischarten zu günstigen Preisen zu bekommen. Neben ihres guten Geschmacks birgt der Verzehr aber auch gewisse Risiken. In den letzten 1,5 Jahren kam es in Deutschland vermehrt zu Meldungen in der Presse, wie z.B.: „[…] sechs Menschen durch Red Snapper erkrankt.“ Ursache der Erkrankungen könnten Vergiftungen mit sogenannten Ciguatoxinen gewesen sein.

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Wie viel Fisch ist im Pangasius?

PangasiusfiletWährend bis zur Jahrtausendwende im Tiefkühlregal und in der Frischfischtheke hauptsächlich Seefische gehandelt wurden, findet man heute im Sortiment häufig auch Fische aus Aquakulturen. So stammt der beliebte  Süßwasserfisch Pangasius meistens aus vietnamesischen Aquakulturen, die sich im Mekong-Delta befinden.

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Dioxine - ein skandalträchtiges Reizwort

Dioxin Clean-UpDioxine und Polychlorierte Biphenyle (PCB) sind Umweltkontaminanten, die sich aufgrund ihrer fettlöslichen Eigenschaften vor allem in fettreichen tierischen Lebensmitteln anreichern. Menschen nehmen Dioxine und PCB hauptsächlich über tierische Lebensmittel auf.

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Heißgeliebte Vorfreude: Wie steht es um Glühwein, Kinderpunsch & Co. von Weihnachtsmärkten?

WeihnachtsmarktstandAlle Jahre wieder: In der Adventszeit kontrollieren die Behörden der Lebensmittelüberwachung bundesweit auf den Weihnachtsmärkten angebotene Lebensmittel. Lebensmittelchemikerinnen und Lebensmittelchemiker der amtlichen Laboratorien untersuchen die entnommenen Proben auf ihre Übereinstimmung mit den rechtlichen Vorgaben. So werden auch im Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) am Standort Braunschweig lose ausgeschenkte und erhitzte Heißgetränke von Marktständen, hauptsächlich auf Weihnachtsmärkten, untersucht. Von Glühwein, Fruchtglühwein, Feuerzangenbowle und verschiedenen Punschkreationen ist alles zu haben, was das Herz begehrt. Auch Kinder und Erwachsene, die keinen Alkohol trinken oder trinken wollen, kommen auf ihre Kosten, denn Kinderpunsch und andere alkoholfreie Erzeugnisse sind inzwischen fast an jedem Stand parallel zu den alkoholhaltigen Getränken erhältlich. Dabei liegen Erzeugnisse in immer neuen Kombinationen im Trend.

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