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Berlin/Brandenburg

LVL-BB


Der Landesverband der Lebensmittelchemiker/-innen im öffentlichen Dienst Berlin - Brandenburg (LVL-BB) ist die Vertretung der Lebensmittelchemiker und Lebensmittelchemikerinnen, die im öffentlichen Dienst in Berlin und Brandenburg tätig sind.

Der LVL-BB ist am 15.01.1994 in Berlin gegründet worden.

Der Verband ist Mitglied des Bundesverbandes der Lebensmittelchemiker/innen im öffentlichen Dienst (BLC).

Der Vorstand des Landesverbandes Berlin/Brandenburg: v.l. Klaus Herrmann (Stellvertreter), Cerstin Hennig (Vorsitzende), Bärbel Jansen (Schatzmeisterin), Christiane Zoost (Stellvertreterin), Jutta Sonnenstuhl (Schriftführerin)

v.l. Klaus Herrmann (Stellvertreter), Cerstin Hennig (Vorsitzende), Bärbel Jansen (Schatzmeisterin), Christiane Zoost (Stellvertreterin), Jutta Sonnenstuhl (Schriftführerin)

Im Folgenden finden Sie die aktuellsten Meldungen sowie Veröffentlichungen des LVL-BB:

Betriebsbesichtigung der Eis-Manufaktur Florida Eis

Der Landesverband der Lebensmittelchemiker/-innen im öffentlichen Dienst Berlin - Brandenburg (LVL-BB) besuchte am 09. Juni 2017 die Florida-Eis-Manufaktur.

Dabei haben sich 15 Mitglieder des LVL-BB mit großem Interesse die konventionelle Herstellung von Speiseeis selbst angeschaut.

Zu Beginn der Betriebsbesichtigung erhielten die Mitglieder von dem Firmeninhaber, Herrn Höhn, und der Qualitätsmanagement-Beauftragen, Frau Schulz, einen Einblick in die Firmengeschichte und die Zukunftspläne der Florida-Eis-Manufaktur.

Die Eis-Manufaktur Florida Eis befindet sich im Nordosten von Berlin, im Bezirk Spandau. Schon im Frühjahr 1927 verkauften Herr und Frau Blotko hier im Kino Concordia ihr erstes Eis.
Damals ahnte keiner, dass dieses Eis bis heute die Adresse für feinstes Eis in Berlin sein würde. Trotz der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erfolgte der Eisverkauf aus einer kleinen Bude weiter.

Nach dem Wiederaufbau übernahm 1957 der Konditormeister Helmut Freund ein kleines Eiscafé mit dem Namen „Café Annelie“. Dieses Eiscafé ist bis heute vielen Alt-Spandauern ein Begriff.

1984 wurde dieses Eiscafé vom heutigen Firmenchef Olaf Höhn übernommen. Da der Firmeninhaber bekennender Fan der Serie „Miami Vice“ war und ist, wurde aus dem „Café Annelie“ das berühmte „Florida Eiscafé“.

Zur Florida-Eis-Manufaktur gehören heute zwei Eiscafés in Berlin-Spandau, das traditionelle Café in der Klosterstraße und das moderne Café am Altstädter Ring gegenüber dem Rathaus Spandau, sowie ein Eiscafé in Alt-Tegel.

Das leckere Eis der Florida-Eis-Manufaktur wird aber nicht nur in den Cafés verkauft. Es werden auch 220 Handelspartner wie Imbissbuden und große Handelsketten (z. B. EDEKA und REWE) mit einem Volumen von insgesamt 300 000 Packungen pro Jahr beliefert, Tendenz steigend.

Herr Höhn arbeitet als studierter Maschinenbauingenieur heute noch tatkräftig in seiner Manufaktur mit. Sein Ziel ist es, die Manufaktur auf hohem technischem Stand weiter auszubauen und dabei energieeffizient zu gestalten.

Da bei der Eisproduktion die Energiekosten sehr hoch sind, hat Herr Höhn vor, eine neue Kälteanlage aus Italien einzuführen, die sehr energiesparend arbeitet und eine gute Qualität seiner Eissorten garantiert. Der Firmenchef möchte expandieren, Arbeitsplätze erhalten und auch neue schaffen.

An diese Einführung schloss sich der Firmenrundgang mit Verkostung an.

Vom Füllen der Eisbottiche mit Eispulver, dem Rühren der Eismasse mit anschließender Pasteurisierung, dem sofortigen Herunterkühlen der Eismasse und der Handabfüllung verschiedenster Eissorten konnten sich die Mitglieder des LVL-BB alles genau anschauen und Fragen an die Mitarbeiter richten.

Gleichzeitig konnten verschiedenen Eissorten verkostet werden, die bei den Mitgliedern sehr gut ankamen.

Danach stellte Herr Höhn die älteren Kühlmaschinen und das neuste Kühlauto der Manufaktur, welches zur ordnungsgemäßen Auslieferung der Eis-Produkte notwendig ist, vor.
Frau Schulz gab zudem einen Überblick über die Eigenkontrollen und die ständige mikrobiologische und chemische Überwachung der Produktion.

Die anwesenden Mitglieder des LVL-BB waren von der Firmenphilosophie der Florida-Eis-Manufaktur beeindruckt und bedanken sich sehr herzlich für die interessante Betriebsführung.

Jutta Sonnenstuhl

Betriebsbesichtigung der Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei

Der Landesverband der Lebensmittelchemiker Berlin/Brandenburg führte am 23.06.2016 eine Betriebsbesichtigung der Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei durch.

Die Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei GmbH produziert mit 560 Mitarbeitern verschiedene Biere der Marken Berliner Pilsner, Berliner Kindl, Schultheiss und Berliner Bürgerbräu. Die Brauerei gehörte zu Brau & Brunnen und ist seit 2004 Teil der Radeberger Gruppe und somit zugehörig zum Oekter-Konzern. Der Apotheker Heinrich Prell gründete 1842 eine der ersten norddeutschen Lagerbierbrauereien. Nach seinem Tod, 1853, kaufte Jobst Schultheiss die Brauerei auf und wurde der erfolgreichste Bierwirt Berlins; somit war die Schultheiss - Brauerei gegründet. 1891 schloss sich die Schultheiss-Brauerei mit der Kreuzberger Tivoli-Brauerei zusammen, wobei der Name Schultheiss beibehalten wurde. Dieser Zusammenschluss beider Brauereien hatte in der Schönhauser Allee einen repräsentativen Ausschank - die damalige Abteilung I, die heutige Kulturbrauerei. In den Jahren 1914-1917 ließ die Brauereileitung in Berlin-Schöneberg eine neue Malzfabrik errichten, die 1920 mit der Schultheiss-Brauerei fusionierte. Die Abteilung II der Schultheiss-Brauerei befand sich bis 1994 am Tivoli Standort in Berlin-Kreuzberg. Nach 1990 kam die Abteilung III der Kindl-Brauerei in Berlin-Weißensee hinzu. Die im 19. Jahrhundert eröffnete Brauerei ist heute der Hauptstandort der Kindl-Schultheiss-Brauerei. Abteilung IV der Schultheiss-Brauerei war der Standort in Berlin-Schöneweide; ehemals Bärenquell-Brauerei. Dieser Standort ist seit 2009 ersatzlos geschlossen.

Diese geschichtliche Abhandlung zusammen mit einem Kurzfilm wurde den elf anwesenden Mitgliedern des Landesverbandes durch Mitarbeiter der Brauerei vorgestellt. Eine Brauereibesichtigung schloss sich an. Rohstofflagerung, Gärbottiche, Abfüllung sowie die Etikettierung und Verpackung der Endprodukte konnten die Teilnehmer besichtigen. Interessant war, dass alle Arbeitsvorgänge der modernen Bierbrauerei vollautomatisch sind und nur die kritischen Punkte wie Temperaturüberwachung, Mischungsverhältnis der Rohstoffe oder Wasserqualität von wenigen Mitarbeitern der Brauerei überwacht werden. An diese Betriebsbesichtigung erfolgte eine sensorische Verkostung der verschiedenen Biersorten, begleitet durch einen kleinen Imbiss.
Das fachliche Wissen über ein bestimmtes Lebensmittel, hier das Bier, wurde ausführlich und verständlich erklärt; gut gestimmt verließen die Mitglieder des Landesverbandes das Brauereigelände und freuen sich auf eine nächste Betriebsbesichtigung in Berlin/Brandenburg.

Sonnenstuhl
Schriftführerin

Jahreshauptversammlung des LVLBB am 22.01.2016

Am 22.01.2016 fanden sich Mitglieder und Gäste des LVLBB zur Jahreshauptversammlung im Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Berlin ein.

Ein Bericht dazu folgt, hier die Pressemitteilung des Landes Brandenburg

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26 Jahre Landesverband der Lebensmittelchemiker/-innen im öffentlichen Dienst Berlin/Brandenburg

- Ein Rückblick -

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Jahreshauptversammlung LVLBB am 13.02.2015

Die Jahreshauptversammlung des Landesverbandes Berlin/Brandenburg wurde am 13.02.2015 im Landeslabor Berlin/Brandenburg in der Invalidenstr. 60 in 10557 Berlin durchgeführt.


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Ihr Ansprechpartner:

Cerstin Hennig
C.Hennig@lebensmittel.org

Die Satzung des LVL-BB

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