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Jahreshauptversammlung des LVLBB am 22.01.2016

Am 22.01.2016 fanden sich Mitglieder und Gäste des LVLBB zur Jahreshauptversammlung im Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Berlin ein.

Ein Bericht dazu folgt, hier die Pressemitteilung des Landes Brandenburg

22.01.2016 Überwachung im Dienste der Verbraucher

Staatssekretärin Quart würdigt bei Jahresversammlung in Berlin die Arbeit der Lebensmittelchemikerinnen und –chemiker im Land

Berlin – „Stammt mein Spargel wirklich aus der Region?“ Gerade im Spargelland Brandenburg ist das eine oft gestellte Frage, der im vergangenen Jahr mit Kontrollen in Supermärkten auf den Grund gegangen wurde. Sie ist nur ein Beispiel für die vielfältige Arbeit von Lebensmittelkontrolleuren. „Die Anforderungen an die Lebensmittelüberwachung haben sich in den vergangenen Jahren gravierend verändert und ausgeweitet. Ihre fundierte Ausbildung und die Bereitschaft sich ständig fortzubilden, bilden dabei die Grundlage Ihrer erfolgreichen und wichtigen Arbeit zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher. Dass Ihre Arbeit erfolgreich ist, beweist die Tatsache, dass sie meistens von der Öffentlichkeit gar nicht wahrgenommen wird. Nur im Falle von Krisen und Skandalen richtet sich der mediale Fokus auf Ihre Überwachungstätigkeit. Die macht normalerweise Risiken frühzeitig sichtbar und trägt mit dazu bei Lebensmittelkrisen zu verhindern. Zu Ihren Aufgaben gehört aber vielmehr als die bloße Kontrolle. Sie beraten und informieren darüber hinaus Bürgerinnen und Bürger, Organisationen und Behörden über Lebensmittel, Kosmetika und Bedarfsgegenstände. Für Ihren täglichen Einsatz, möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken“, sagte Verbraucherstaatssekretärin Anne Quart bei der Jahresversammlung des Landesverbandes der Lebensmittelchemikerinnen und –chemiker im öffentlichen Dienst in Berlin. Deren Mitglieder arbeiten im Landeslabor Berlin-Brandenburg, in den Vollzugsbehörden sowie im Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

 

Hintergrund

Den Beruf „Lebensmittelchemikerin/-chemiker“ gibt es seit mehr als 125 Jahren. Voraussetzung sind ein Universitätsstudium und ein spezieller Berufsabschluss. Die Absolventinnen und Absolventen arbeiten in der Untersuchung und Beurteilung von Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, kosmetischen Mitteln und sonstigen Bedarfsgegenständen. Die Produkte werden dabei über alle Stufen - Rohstoffproduktion, Entwicklung, Herstellung, Lagerung und Vermarktung – fachlich begleitet. Ziel der Arbeit ist der Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor gesundheitlich bedenklichen Erzeugnissen und vor Risiken durch Schadstoffe in der Umwelt. Außerdem richtet sich die Tätigkeit gegen die mögliche Irreführung und Täuschung und damit auf den Schutz der redlichen Hersteller und Händler vor unlauterem Wettbewerb. Im öffentlichen Dienst werden die Erfahrungen aus der Lebensmittelchemie und des Lebensmittelrechts in Verwaltungshandeln umgesetzt und die Kenntnisse und Erfahrungen weitervermittelt.

 

Maria Strauß

Pressesprecherin

Quelle: http://www.mdjev.brandenburg.de/