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Berufsbild Lebensmittelchemiker/in

Seit mehr als 125 Jahren gibt es den Beruf des Lebensmittelchemikers mit eigener, geregelter Berufsausbildung (Universitätsstudium) und einem speziellem Berufsabschluß. Über das Berufsbild des Lebensmittelchemikes gibt es einen ausführlichen Artikel, der als erstes in der Liste unten steht. Mit dem Einsatz von Lebensmittelchemikern in der heutigen Zeit beschäftigen sich die beiden nächsten Dokumente. Es folgen weitere Artikel, die sich mit dem Beruf des Lebensmittelchemikers befassen.

Bundesverband der Lebensmittelchemiker im öffentlichen Dienst (BLC) verabschiedet "Leitfaden zur berufspraktischen Ausbildung zu Staatlich geprüften Lebensmittelchemikern/-innen" / 15. Mai 2015

In Zusammenarbeit mit der AG Junge Lebensmittelchemiker der Lebensmittelchemischen Gesellschaft (LChG) sowie in Abstimmung mit der LChG hat der BLC einen Leitfaden zur 12-monatigen berufspraktischen Ausbildung zu Staatlich geprüften Lebensmittelchemikern/-innen erarbeitet und verabschiedet.

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Ausbildung zur staatlich geprüften Lebensmittelchemikerin / zum staatlich geprüften Lebensmittelchemiker

Die Ausbildung von staatlich geprüften Lebensmittelchemikerinnen und Lebensmittelchemikern ist in drei Abschnitte gegliedert: Grundstudium und Hauptstudium an einer Universität sowie berufspraktische Ausbildung in der amtlichen Lebensmittelkontrolle. Das Universitätsstudium umfasst zwei Prüfungsabschnitte; es ist mit Bestehen des zweiten Prüfungsabschnittes nach mindestens 8 Semestern und der Abgabe der wissenschaftlichen Abschlussarbeit abgeschlossen. Die Hochschulabsolventen haben mit dem damit verbundenen Diplom ein abgeschlossenes Studium und können als Diplom-Lebensmittelchemikerinnen und -chemiker in den Beruf einsteigen.

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Von der Hand in den Mund !?! - Das Berufsbild der Lebensmittelchemikerin / des Lebensmittelchemikers

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, warum Sie ohne Sorgen jeden Tag Ihr Essen genießen können, obwohl Sie wahrscheinlich nicht von der Hand in den Mund leben? Einen wesentlichen Beitrag zu dieser Tatsache leistet der Beruf der Lebensmittelchemiker/-innen.

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Berufsbild Lebensmittelchemiker

Seit vor etwa 125 Jahren der Lebensmittelchemiker mit eigenständigem Berufsbild geschaffen wurde, um Bürger vor Risiken durch Lebensmittel und Gegenstände des täglichen Bedarfs zu schützen, haben sich die Erzeugung, industrielle Herstellung und Verteilung von Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, kosmetischen Mitteln und sonstigen Bedarfsgegenständen stürmisch weiterentwickelt. Dieser Prozess war begleitet von der vielfältigen Verwendung zahlreicher neuer chemisch und physikalisch wirksamer Stoffe, dem weltweiten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Mineraldüngern, der Massentierhaltung, der Internationalisierung des Handels mit den sich daraus ergebenden Transportproblemen sowie der Entwicklung von Schadstoffen und Schadorganismen aus der Umwelt.

Darüber hinaus ist der Bürger besonders im Bereich gesundheitsrelevanter Fragestellungen problembewusster und kritischer geworden. Er erwartet zunehmend neben einem quantitativ ausreichenden und qualitativ einwandfreien Angebot, dass gesundheitliche Risiken bereits im Vorfeld erkannt und minimiert werden und dass er im Bereich des präventiven Gesundheitsschutzes hinreichend informiert wird. Ferner soll ihm eine reelle Aufmachung, Kennzeichnung und Bewerbung der Lebensmittel, Tabakerzeugnisse, kosmetischen Mittel und sonstigen Bedarfsgegenstände eine sachgerechte Bewertung ermöglichen.

Durch die weitgehende Öffnung des Weltmarktes und den Wegfall von Handelshemmnissen innerhalb der EU ergeben sich vielfältige, neue Problemstellungen, die dazu Anlass geben, das Berufsbild des Lebensmittelchemikers und sein Tätigkeitsfeld neu zu formulieren.

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Stuttgarter Resolution des BLC - 1997

Lebensmittelchemiker als Fachmann auf Stadt- und Landkreisebene
-Fehlanzeige-

Stadt- und Landkreise sind für den Vollzug der Lebensmittelüberwachung und den Umweltschutz zuständig. Hier sollen Gutachten der Untersuchungseinrichtungen durch Auflagen und Bußgeldbescheide umgesetzt werden. Außerdem werden Betriebskontrollen koordiniert bzw. durchgeführt. 
 
Bisher gibt es in den meisten Bundesländern keine Lebensmittelchemiker in Stadt- und Landkreisen. Die dort anfallenden Arbeiten werden von Tierärzten der Veterinärämter oder von Medizinern der Gesundheitsämter übernommen, obwohl ein beträchtlicher Anteil von Beanstandungen im Lebensmittelbereich auf chemische Untersuchungen zurückgeht. 
 
Chemischen Fragestellungen kommt durch die neue Lebensmittelhygiene-Verordnung eine erhöhte Bedeutung zu. Die Lebensmittelhersteller müssen in einer Gefahrenanalyse neben den mikrobiologischen Risiken auch die chemischen und physikalischen Gefahren bewerten und versuchen, sie auszuschließen. 
 
Auch bei Umweltschutz, Umweltkriminalität, Altlastensanierung und Abfallentsorgung sind von den Stadt- und Landkreisen Fragen zu beantworten, die chemischen Sachverstand voraussetzen. 

Die gesamte Resulution zum Download im PDF Format.

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