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Home Aktuelles Artikel des Monats

Artikel des Monats

Auf seiner Jahreshauptversammlung 2011 in Gotha hat der BLC beschlossen, ab Dezember 2011 jeden Monat einen Artikel über ein Thema aus der Lebensmittel- und Bedarfsgegenständeüberwachung im Internet zu veröffentlichen. Diese Artikel finden Sie hier, wobei der neueste Artikel als Erstes erscheint und der älteste Artikel als Letztes. Zusätzlich ist der neueste Artikel einen Monat lang auf der Startseite zu sehen.

Pollenflug und Lebensmittelallergie – hat das etwas miteinander zu tun?

Pollenflug; Quelle: Free-Photos auf PixabayMit steigenden Temperaturen beginnt die Natur aufzublühen – der Frühling hält Einzug. Das Ende des Winters ist für Pollenallergiker gleichzeitig das Ende einer meist beschwerdefreien Zeit. Aber nicht nur die Pollen selbst sind für Allergiker problematisch, auch der Verzehr bestimmter Lebensmittel insbesondere während des Pollenfluges kann allergische Reaktionen hervorrufen.

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Nickel – schöner Schein, der auch Schatten wirft

Beispiel für Schmuck

Die Gewinnung reinen Nickels gelang den Menschen vor etwa 250 Jahren. Seither wird Nickel vielfach verwendet, nicht nur im Metallbau- oder Werkzeugbereich, auch Gegenstände aus Metall, die nicht nur vorübergehend mit der menschlichen Haut in Kontakt kommen – wie zum Beispiel Schmuck und Piercings aus Weißgold, Brillengestelle, Uhren, Knöpfe, Schnallen und Reißverschlüsse - enthalten häufig Nickel. Auch Artikel wie Essbesteck, Musikinstrumente, Griffe aus Metall und Metallspielzeug können Nickel oder nickelhaltige Legierungen enthalten.

Zum Schutz der Oberfläche werden metallische Gegenstände meist vernickelt. Daraus resultiert eine in leicht gelblichen, als warm empfundenen Farbton sehr schön glänzende Oberfläche.

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Ei, Ei, Ei - was ist denn das …

Schokobecher und Eierlikör

 

 

Auch wenn nicht Ostern ist, sind Erzeugnisse mit Eiern beliebt - wie der Eierlikör im Schokobecher. Da werden Kindheitserinnerungen wach an den Besuch bei der Oma und die übliche Praxis, mit einem Schuss Kaffeesahne den Eierlikör "für die Heranwachsenden" zu verdünnen. Zum Ende des Jahres 2018 sorgte der Eierlikör auch in der Rechtswelt für Aufsehen. Der europäische Gerichtshof hatte zu beurteilen, ob Eierlikör auch Milcherzeugnisse wie Milch oder Sahne enthalten darf oder nicht. Anlass war ein Wettbewerbsstreit zwischen einem Geflügelhof in Sachsen-Anhalt und einer anderen Likörfirma. Über das Landgericht Hamburg kam der Fall schließlich zum Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg.

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Da liegt was in der Luft - Raumdüfte mit sensibilisierendem Potenzial?

Duftöl SetDüfte begegnen uns in allen Bereichen unseres Lebens und das nicht erst seit heute. Schon im alten Ägypten war die belebende oder berauschende Wirkung kostbarer Duftstoffe geschätzt, Weihrauch und Myrrhe waren Kostbarkeiten der Heiligen Drei Könige. Wir verbinden mit Gerüchen bestimmte Eindrücke und Erinnerungen, diese können auch unbewusst wirken. Angenehme Gerüche bezeichnen wir als Düfte, die unangenehmen eher als Gestank. Gerüche können unsere Stimmung beeinflussen. Bei Kaffeeduft fühlt man sich sofort an eine gemütliche, entspannte Kaffeerunde versetzt. Geruch an Kreidestaub erinnert viele an die Schulzeit und der von frisch gemähtem Gras lässt den einen oder anderen an eine Bergwiese aus dem letzten Urlaub denken.

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Echtes Leder? - Lederfaserstoff? - oder nur Imitat aus Kunststoff?

Bedarfsgegenstände aus Leder wie z. B. Gürtel oder Handschuhe werden häufig als "echte" Lederwaren ausgelobt und entsprechend als "genuine leather" oder "real leather" deklariert sowie mit einem Ledersymbol gekennzeichnet. Verbraucher/innen können dann zu Recht ein Erzeugnis aus gewachsenem Leder erwarten und kein Produkt aus Lederfaserstoff (ein Verwertungsprodukt aus Lederresten) oder Produkte aus Kunststoffen, die Leder in Optik und Haptik ggf. sogar mit dem typischen Geruch eines echten Leders imitieren.

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Radioaktivität in Lebensmitteln – Aufgaben eines Landesuntersuchungsamtes

Auswertung einer Gamma-MessungAuch über 30 Jahre nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl ist das Thema Radioaktivität in Lebensmitteln in der Bevölkerung noch mit einer Reihe von Ängsten und Unsicherheiten verbunden. In den Tagen nach dem Unfall im Jahr 1986 wurde deutlich, dass die unzureichenden Vorbereitungen auf ein solches Ereignis zu Verwirrung und damit zu einer weiteren Verunsicherung der Öffentlichkeit führten. Als Folge des Unfalls von Tschernobyl wurde daher die bundesweite flächendeckende Überwachung der Umweltradioaktivität deutlich ausgeweitet und neu organisiert.

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Alles Zucker oder was?

Berg von ZuckerwürfelnZucker ist Bestandteil vieler Lebensmittel, teils natürlichen Ursprungs und teils zugesetzt. Oftmals eilt ihm ein schlechter Ruf voraus. Doch welche Zutat ist für die Süße in unseren Lebensmitteln verantwortlich? Ist umgangssprachlich von Haushaltszucker oder "normalem" Zucker die Rede, handelt es sich um Saccharose.

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Blütenpollen - Superfood mit Gefahrenpotenzial?

Pollenhöschen; Quelle: PixabayBlütenpollen sind als neues sogenanntes „Superfood“ seit einiger Zeit verstärkt im Handel erhältlich. Sie werden mit den vielfältigsten nährwert- und gesundheitsbezogenen und teilweise sogar verbotenen krankheitsbezogenen Angaben beworben. So sollen sie aufgrund ihrer Zusammensetzung u. a. die Leistungsfähigkeit des Körpers positiv beeinflussen und die Widerstandskraft erhalten. Für Blütenpollen selbst sind jedoch keine gesundheitsbezogenen Angaben zugelassen. Nährwertbezogene Angaben für diese Produkte oder gesundheitsbezogene Angaben zu den Inhaltsstoffen dürfen nur verwendet werden, wenn die ausgelobten Nährstoffe, wie Vitamine und Mineralstoffe, oder andere Substanzen, wie z. B. Aminosäuren, in ernährungsphysiologisch signifikanten Mengen enthalten sind. Bei den geringen Mengen an Blütenpollen, die laut den Herstellern verzehrt werden sollen (z. B. 1 Esslöffel), ist eine entsprechende Wirkung der ausgelobten Inhaltsstoffe eher fraglich.

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Fertig vorgeschnittener Obstsalat oder frisches Obst - Was ist aus mikrobiologischer Sicht zu empfehlen?

Obstsalat; Quelle: PixbayGesunde Ernährung liegt im Trend der Verbraucher. Hierzu zählen auch fertige Obstsalate, die nach dem Kauf direkt verzehrt werden können. Diese werden mittlerweile fast überall angeboten, angefangen im großen Supermarkt bis hin zum Shop in der Tankstelle. Dabei ist die Vielfalt der angebotenen Obstsalate sehr groß. Der Verbraucher kann wählen zwischen Obstsalat mit "klassischem" Obst wie Äpfel, Birnen, Trauben oder mit "exotischen" Früchten wie Mango, Melone, Ananas und Kokos. Angeboten werden Obstsalate ohne Dressing, mit Dressing oder mit Joghurt. Durch die Verwendung von Obstscheiben, denen noch die Schale anhaftet, wie zum Beispiel Melonen- oder Ananasscheiben, wird dem Verbraucher ein besonderer Frischestatus suggeriert.

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Was ist eigentlich Beikost? Säuglings- und Kleinkindernahrung

Babynahrung im SupermarktBei Säuglings- und Kleinkindernahrung wird zwischen Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, Getreidebeikost und andere Beikost unterschieden. Diese Produktgruppen sind jeweils ab einer gewissen Altersstufe zur Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern geeignet sind. Es gibt EU-weit einheitliche lebensmittelrechtliche Regelungen zu Begriffsbestimmungen, Anforderungen an die Zusammensetzung und die besondere Kennzeichnung dieser Produkte.

 

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